Pressestimmen:

Saitencocktail rocken das Gemeindehaus

Die Bildschirmzeitung, 22.09.2017

> zum Artikel

Schwäbische Zeitung, 16.03.2017

> zum Artikel

13.03.2017

Kurt Zieger

„Saitencocktail“ erfreut mit schwungvollen Melodien

Gisela Hecht, Hans Greißing und Birgit Fuchs (von links) boten zusammen mit Johannes als „Saitencocktail“ einen erfrischenden Nachmittag im Goldenen Saal Bad Buchau. Kurt Zieger

Hochdeutsch und Schwäbisch passen zu einer Vielzahl von Instrumenten

 

Bad Buchau sz Mit Liedern und Weisen aus ganz unterschiedlichen Stilrichtungen, vor allem jedoch durch melodiöse und pfiffige Eigenkompositionen von Birgit Fuchs, hat das Terzett „Saitencocktail“ den vielen Gästen im Goldenen Saal Bad Buchau einen herrlich erfrischenden Nachmittag beschert.

 

Der fröhliche, klanglich vielseitige, nicht ganz ernst gemeinte „Schluckauf“ aus der Feder von Birgit Fuchs stimmte die Gäste ein in einen kunterbunten Melodienstrauß, dessen Bestandteile stets mit freundlichem Beifall bedacht wurden. Zusammen mit Gisela Hecht als Meisterin auf einer Vielzahl von Instrumenten und Hans Greißing ( „unser allerliebster Hans“) als Grandseigneur an Gitarre und Kontrabass bezeichnet Birgit Fuchs auch als Moderatorin ihr Terzett als „die gutlaunten Saiten Oberschwabens.“ Sie selbst zeigt sich souverän an Zither, Hackbrett und verschiedenen Vertretern der Flötenfamilie bis zur kleinen Okarina. Um dieser Vielzahl von Instrumenten die rhythmische Basis zu gewährleisten, hat im Bad Buchauer Konzert Johannes als „Schwiegersohn in spe“ mit seinem Cajon den oft amüsanten Melodienreigen bereichert.

 

 

„Für älles brauchscht a Maschee“, meinte Birgit Fuchs in ihrer schwäbischen Anspielung, dass ohne Gerät heute vieles „nicht mehr so abgeht“. Und auch mit ihren vielfältigen Überlegungen im Duett mit Gisela Hecht „Wo ischt dia Zeit na?“ vor lauter „Schaffa, Putza, Kocha und Kinderhüta“ sprach sie vielen schwäbischen Frauen aus der Seele. Dazwischen gab es ein hübsches Blockflötenduett zu hören wie auch mit „Rumbaba“ einen Schwenk nach Südamerika als eleganter Verbindung von Rhythmus und facettenreicher Melodie aus der Schöpferwerkstatt des „Saitencocktail“. Im Stil klassischer Stubenmusik wurde oft dem Akkordeon oder der Klarinette die Melodieführung übertragen, die wiederum durch dezente rhythmische Mitgestaltung am Cajon aufgewertet wurde.

 

 

Anfangs wähnte man sich im Liebreiz eines beschwingten Musette-Walzers, doch bald stellte Sängerin Birgit mit klarer Stimme fest: „Immer muss man müssen.“ Vorbei war es mit der Musette, nun beherrschte ein drängender Vierertakt die musikalische Szenerie.

 

 

Dieser stete Wechsel zwischen Eigenkompositionen und Ausblicken in ganz unterschiedliche Stilrichtungen zeigte den großen, viele Jahrhunderte umfassenden Bogen, in dem sich das oberschwäbische Terzett zuhause fühlt. Über eine heitere Polka oder einen schmissigen Galopp ging es hin zum typisch Boarischen der Rupertiwinkler Musikanten oder „Da Huradax“ und sogar einem Menuett von Nikolaus Betscher aus der Zeit um 1790, speziell für Saitencocktail arrangiert,

 

Keine musikalischen Grenzen

 

Selbst die Musik des Klezmer, die mit ihrer für manche Zuhörer eigenartigen Melodik in eine wiederum andere Richtung weist, zeigt, dass es für Saitencocktail keine Grenzen gibt. Im Vordergrund steht das Bemühen, mit einer Vielfalt von Klangmöglichkeiten den Zuhörern die Freude an der Musik zu vermitteln.

 

 

„Bitte, bleib doch“ bot als gesungenes Duett mit seiner berührenden Verbindung von Melodie und Rhythmus ein beredtes Beispiel, dass die drei Vollblutmusiker von Saitencocktail mit all ihren Darbietungen rund um den Globus den Nerv ihres Publikums treffen.

 


 

Ausschnitte aus verschiedenen Presse-Artikeln:

 

Die abwechslungsreichen Arrangements für Zither, Hackbrett, Flöten, Gitarren und Kontrabass schmeicheln dem Ohr und sind in ihrer Zartheit wie geschaffen für die vorweihnachtliche Zeit.

 

Saitencocktail…um die Bad Waldseer „Zither Professorin“ Birgit Fuchs…das weit über die Region hinaus einen hervorragenden Ruf genießt.

Zwar verweist der Ausdruck „Cocktail“ im zweiten Teil des Band-Namens bereits auf die Vielseitigkeit des Ensembles. Dass sich diese jedoch nicht allein auf das Repertoire, sondern gleichermaßen auf das umfangreiche, keinesfalls nur von Saiten bestimmte Instrumentarium der Musiker bezieht, konnten die Zuhörer während des Konzerts erleben. Da brillierte Fuchs zwischen ihren Zither- und Hackbretteinsätzen gleich auf drei verschieden gestimmten Flöten…während Gisela Hecht sich nicht nur als überaus einfühlsame Gitarristin erwies, sondern ebenso versiert zu Akkordeon, Hackbrett oder Klarinette griff. Lediglich der Quotenmann im Quartett, Hans Greißing, schlug, zupfte oder strich die Saiten, doch dies gleich an drei verschiedenartigen Instrumenten.

 

…dass Können und Spielfreude bei Saitencocktail als einem nicht alltäglichen Saitenensemble aus Bad Waldsee eine geglückte Verbindung eingehen…

 

…Heimische Melodien, reizvolle Duette zweier Blockflöten führten zu asiatisch anmutenden Klangfarben, angereichert durch prägnante Zupfpassagen…

 

Frisch und fetzig präsentierte die Gruppe ihr Repertoire.